
Die Idee einer sicheren und offiziellen De-Mail ist ja schon alt und eigentlich auch keinen neuen Blog-Eintrag wert. Wäre da nicht die immerwährende Frage nach der Sicherheit des neuen Systems. In der "Zeit" wird nun die aktuelle Debatte dokumentiert und seitens des Innenministeriums wurde die Kritik an zu laxen Sicherheitsanforderungen dann auch prompt zurück gewiesen.
In mehreren Versuchen sei es Hackern nicht gelungen, De-Mail zu knacken und auch, wenn die E-Mails auf dem Anbieterserver kurz ent- und dann wieder verschlüsselt werden, sei keine Lücke auszumachen.
Das liegt nach Angaben des Ministeriums auch daran, dass ausschließlich so genannte Hochsicherheitsrechenzentren die Erlaubnis zur Ver- und Entschlüsselung haben und jeder Nutzer von De-Mail zusätzlich auf dem eigenen Rechner verschlüsseln muss. Hierzu ist dann auch eine eigene Software vonnöten.
Man darf gespannt sein, ob die Sicherheit auch dann gewährleistet ist, wenn De-Mail wirklich Praxis wird. Zu hoffen wäre es ja …
